Was tun nach einem Autounfall?
Die wichtigsten Schritte
Das eigene Zuhause zählt für viele Menschen zu den größten Investitionen im Leben. Umso wichtiger ist eine passende Eigenheim- und Haushaltsversicherung, die vor finanziellen Schäden schützt. Dennoch passieren bei Abschluss und laufender Betreuung häufig Fehler, die im Schadensfall teuer werden können.
In diesem Beitrag zeigen wir die häufigsten Fehler und worauf Sie achten sollten.
1. Unterversicherung – der Klassiker
Einer der häufigsten Fehler ist eine sogenannte Unterversicherung. Dabei ist die Versicherungssumme niedriger als der tatsächliche Wert des Gebäudes oder Hausrats.
Die Folge: Im Schadensfall wird oft nicht der gesamte Schaden ersetzt.
Beispiel:
Wenn Ihr Haus oder Ihr Inventar im Laufe der Jahre an Wert gewinnt, die Versicherungssumme jedoch unverändert bleibt, kann es zu einer erheblichen Deckungslücke kommen.
Tipp: Lassen Sie Ihre Versicherungen regelmäßig überprüfen und an aktuelle Werte anpassen.
2. Veränderungen werden nicht gemeldet
Umbauten, Zubauten oder größere Anschaffungen erhöhen den Wert Ihres Eigentums. Viele Versicherungsnehmer vergessen jedoch, diese Änderungen ihrer Versicherung mitzuteilen.
Typische Beispiele:
- Wintergarten oder Pool gebaut
- Photovoltaikanlage installiert
- hochwertige Küche eingebaut
- teure Elektronik angeschafft
Werden diese Veränderungen nicht berücksichtigt, kann der Versicherungsschutz unzureichend sein.
3. Nur auf den Preis achten
Natürlich spielen die Kosten eine Rolle. Dennoch sollte die günstigste Versicherung nicht automatisch die erste Wahl sein.
Entscheidend sind vor allem:
- Deckungsumfang
- Selbstbehalte
- Ausschlüsse
- Leistungen im Schadensfall
Ein günstiger Vertrag kann teuer werden, wenn wichtige Risiken nicht ausreichend abgesichert sind.
4. Naturgefahren unterschätzen
Extreme Wetterereignisse nehmen auch in Österreich zu. Dennoch sind viele Gebäude nicht ausreichend gegen Naturgefahren abgesichert.
Dazu zählen beispielsweise:
- Sturm
- Hagel
- Überschwemmung
- Schneedruck
- Erdrutsch
Gerade bei Eigenheimen lohnt es sich, den bestehenden Versicherungsschutz regelmäßig zu überprüfen.
5. Wertgegenstände nicht ausreichend absichern
Schmuck, Uhren, Kunstgegenstände oder hochwertige Elektronik sind oft nur bis zu bestimmten Grenzen versichert.
Viele Versicherungsnehmer gehen davon aus, dass sämtliche Wertgegenstände automatisch vollständig abgesichert sind – das ist jedoch nicht immer der Fall.
Lassen Sie prüfen, ob besondere Werte gesondert versichert werden sollten.
6. Haushalts- und Eigenheimversicherung verwechseln
Ein weiterer häufiger Irrtum betrifft den Unterschied zwischen Eigenheim- und Haushaltsversicherung.
Eigenheimversicherung
schützt das Gebäude selbst sowie fest verbaute Bestandteile.
Haushaltsversicherung
schützt das Inventar und persönliche Gegenstände innerhalb des Hauses oder der Wohnung.
Beide Versicherungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben und ergänzen sich gegenseitig.
7. Versicherungen jahrelang nicht überprüfen
Lebenssituationen verändern sich laufend. Trotzdem werden viele Versicherungen über Jahre hinweg nicht angepasst.
Regelmäßige Überprüfungen helfen dabei:
- Versorgungslücken zu vermeiden
- unnötige Kosten zu reduzieren
- neue Risiken zu berücksichtigen
- den Versicherungsschutz aktuell zu halten
Eine Überprüfung alle zwei bis drei Jahre ist empfehlenswert.
Fazit
Eine Eigenheim- und Haushaltsversicherung soll Sicherheit geben – vorausgesetzt, sie passt zur aktuellen Lebenssituation. Unterversicherung, fehlende Anpassungen oder unzureichende Deckungen gehören zu den häufigsten Ursachen für Probleme im Schadensfall.
Mit einer regelmäßigen Überprüfung und einer unabhängigen Beratung können viele dieser Fehler vermieden werden.
Sie möchten wissen, ob Ihre Eigenheim- oder Haushaltsversicherung noch zu Ihrer aktuellen Situation passt? Gerne überprüfen wir Ihren bestehenden Versicherungsschutz und beraten Sie unverbindlich.
